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Zirkuläratmung

 

Die Zirkuläratmung ist eine Atemtechnik, die ein Spiel ohne Atempausen erlaubt. Damit der Luftstrom nicht unterbrochen werden muss, wird durch die Nase eingeatmet, während in dieser kurzen Zeitspanne auf ein Luftpolster zurückgegriffen wird, das im Mund gebildet wird. Danach wird die Luft wieder von der Lunge her geführt. Sie wird in zahlreichen Werken der Neuen Musik vorgeschrieben. Manche Flötisten nutzen die Zirkuläratmung, um Notatmungen zu vermeiden.

Die Zirkuläratmng ist leichter im hohen Register und auf Trillern.

 

Tipps für die Ausführung 

  1. Der Ablauf der Zirkuläratmung kann in vier Teile unterteilt werden:

  2. Normaler Klang vor der Atmung

  3. Mehr Luft im Mund und im Rachen hinzufügen, was einen leichten Überdruck hervorruft. In diesem Teil der Zirkuläratmung müssen die Lippen etwas mehr Spannung aufbauen, um den Ansatz konstant zu halten.

  4. Der Luftstrom von der Lunge her wird im Hals unterbrochen und der Flötenklang wird ausschliesslich ”mechanisch“, wie mit einem Blasbalg, durch eine Bewegung von Zunge, Wangen und Kiefer produziert.Während dieser Phase wird durch die Nase eingeatmet. Der Rachen wird geöffnet, was sich fast wie ein Schlucken anfühlt, und er Luftstrom fliesst wieder direkt von der Lunge zum Ansatz.

 

Schritt 3 ist der delikateste Schritt in der ganzen Abfolge. Es ist gegen unsere Reflexe, einzuatmen, während wir Luft (allerdings rein mechanisch durch Wangen und Zungenbewegung) aus dem Mund in die Flöte pumpen. Dieser Mechanismus muss separat geübt werden. Die Einatmung geschieht nicht in die Tiefe und die Atemmuskulatur wird nicht entspannt. Es handelt sich um einen kleine oberflächliche Atmung in den Rücken und in die Schultern.

 

Wichtig: Die mechanische Bewegung des Auspressens von Luft aus dem Mund ist nicht exakt synchron mit der Einatmung. Die Bewegung dauert etwas länger, da sie die Einatmung und den Richtungswechsel der eingeatmeten Luft überbrücken muss.

 

Das Üben der Technik mit einem Strohhalm im Wasser empfiehlt sich erst, wenn die vier Phasen bereits in ihrer Abfolge funktionieren. Der Prozess des Übens braucht viel Zeit und Geduld! 

Video Beispiel

Flöte 1

Demonstration Zirkuläratmung